„Salzwasserpaddeln im Cuxhavener Wattenmeer“- mit dieser Idee von Hartmut sollte der Versuch gewagt werden, das Seekajakfahren bei Wind und Welle kennenzulernen.
Auf das Abenteuer haben sich spontan 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingelassen.
Aufgrund der großen Vorfreude waren alle superpünktlich, sodass wir bereits um 09:30 Uhr beim SCB im Nebel starten konnten. Der ursprüngliche Plan, in Döse zu starten, wurde verworfen, da die Kurverwaltung uns nicht garantieren konnte, dass der Kassierer am Strand solch eine große Horde mit Kajaks einlässt.
So wurde umdisponiert und Sahlenburg angesteuert. Pünktlich um 12:15 Uhr (ca. 2 Stunden vor Hochwasser) wurden dann bei bestem Badewetter und leichtem Wind mittels Kajakwagen die Boote weit ins Watt gezogen, um ein größeres Zeitfenster zum Paddeln zu haben.
Aufgrund der Springtide lief das Wasser an diesem Tag aber sehr schnell auf und bevor alle Utensilien verstaut waren, stand das Wasser schon bis zu den Waden. Da waren doch einige Kanuten sehr überrascht. So konnte sogleich der Cowboyeinstieg geübt werden.
Die Fahrt ging bei leicht bewegter See in großem Abstand vorbei am Naturschutzgebiet Schlägen, wo sich im Herbst tausende Zugvögel versammeln. Zur Hochwasserzeit um ca. 14:20 Uhr wurde dann eine Pause am Badestrand von Duhnen eingelegt und das Strandleben genossen.

Auf der Rückfahrt nahm der N-Wind etwas zu und so zeigte sich auf dem Halbwind-Kurs schnell, dass ohne Steueranlage oder Skeg einige Kajaks konstruktionsbedingt nur schwer auf Kurs zu halten waren und ohne sportliche Kurskorrekturen die Tour vermutlich auf Neuwerk geendet hätte.
Die Weite der See mit ihren glitzernden Wellenkämmen und Farbspielen hat alle Teilnehmer in ihren Bann gezogen und begeistert.
Nach etwas über 12 km erreichten um ca. 16:45 Uhr auch die letzten Teilnehmer glücklich wieder Sahlenburg.
Nach einem kleinen Snack im Bistro und einem letzten sehnsüchtigen Blick auf die amphibische Wattenlandschaft ging es dann gestärkt mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen auf die Heimreise.
/Hartmut

